Die moderne Art gesunder Entspannung

Infrarot

Das Infrarot-Wärmebad – die moderne Art gesunder Entspannung

Infrarot-Kabinen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. 
Das hat verschiedene Gründe: 

  1. Die Kabinen sind ohne lange Vorbereitungen und ohne Aufheizzeiten nutzbar und eignen sich daher auch für die spontane Anwendung „zwischendurch“.
  2. Eine Infrarotsitzung beansprucht, verglichen mit dem Saunabad, nur wenig Zeit und ist daher auch für Berufstätige ideal – nach maximal 45 Minuten fühlt man sich herrlich entspannt, zum Beispiel nach einem anstrengenden Tag.  Beliebt und wohltuend ist die Infrarotwärme besonders bei kaltem Wetter, bei Rheuma oder Rückenverspannungen, aber auch vor oder nach dem Sport, um die Muskeln zu lockern und Muskelkater oder Verletzungen vorzubeugen. 
  3. Ein weiterer Grund für das wachsende Interesse an Infrarotkabinen ist, dass sie sich vergleichsweise einfach in eine vorhandene Raumsituation integrieren lassen. Sie sind kompakt gebaut, weil die Heizelemente Platz sparend in die Wände integriert wurden und weil das Infrarotbad üblicherweise im Sitzen genossen wird, wodurch große Liegeflächen entfallen.  Hinzu kommt die vereinfachte Anschlussmöglichkeit an eine übliche Steckdose, was das Aufstellen zusätzlich erleichtert.
  4. Das Infrarotbad ermöglicht mildes, den Kreislauf schonendes Wohlfühl-Schwitzen.  Die Infrarot-Kabine ist also kein Ersatz für die Sauna, sondern eine ergänzende, andere Badeform, die sich durch Prinzip und Wirkungsweise unterscheidet. Während der Körper in einer Sauna hauptsächlich durch die erheblich höhere Temperatur der Umgebungsluft aufgeheizt wird, vollzieht sich die Erwärmung bei der Infrarot-Kabine durch Wärmestrahlung, ähnlich wie beim Sonnenbad oder vor einem Kachelofen.

Was ist Infrarot-Wärme?

Die Infrarot-Wärmestrahlung ist ein Teil des Elektromagnetischen Wellenspektrums, zu dem auch das sichtbare Licht gehört. Die Übertragung der Wärmeenergie erfolgt durch elektromagnetische Schwingungen, die von der abstrahlenden Fläche ausgehen und beim Auftreffen auf einen Körper wieder in Wärme verwandelt werden. Das bedeutet, dass man in einer Infrarot-Kabine auch bei geringerer Lufttemperatur schwitzen kann. 
Infrarotlicht wird unterteilt in kurzwellige Infrarot-A-Strahlung (760 bis 1400 nm), IR-B-Strahlung (1400 bis 3000 nm) und die langwellige IR-C-Strahlung (3000 bis 10.000 nm). Je kürzer die Wellenlänge, desto mehr Energie wird transportiert und desto tiefer dringt die Wärmestrahlung in die Haut ein. Das energiereichere Spektrum der kürzeren Wellenlängen bleibt dem medizinisch-therapeutischen Bereich vorbehalten. Für unsere Infrarot-Wärmekabinen werden daher ausschließlich Wärmestrahler verwendet, die das langwellige IR-C-Spektrum abgeben. 

So wirkt Infrarot-Wärme

Das Infrarotlicht des IR-C Spektrums dringt etwa 0,1 mm tief in die Haut ein. Der Körper wird also nicht nur oberflächlich erwärmt, sondern auch unter der Hautoberfläche (daher der Begriff Tiefenwärmestrahlung). Von der oberen Hautschicht breitet sich die Wärme in tiefere Körperregionen aus. Insbesondere die Blutgefäße sorgen dabei für den Wärmetransport – ähnlich wie bei einer Warmwasserheizung. 
Bei diesem Vorgang entsteht das für die Infrarotanwendung typische, wohlige Wärmegefühl, das den Körper durchströmt, ohne den Kreislauf zu belasten. Die Erwärmung des Gewebes lockert die Muskeln und weitet Lymphbahnen und Blutgefäße – es kommt zu verstärkter Hautdurchblutung und zur Schweißbildung – der Stoffwechsel wird angeregt, der Körper entschlackt. Im Gegensatz zum Saunabad, wo sich die Körperinnentemperatur um etwa einen Grad erhöht, bleibt sie bei einer Infrarot-Anwendung (trotz intensiven Schwitzens) nahezu unverändert. Deshalb wird anschließend auch nur lauwarm geduscht und nicht kalt, wie nach dem Saunabad. Die Infrarot-Wärmekabine gehört also nicht wie die Sauna zu den wechselwarmen Badeformen, und es werden deshalb auch nicht durch das Wechselspiel von Wärme und Kälte die entsprechenden physischen Reize gesetzt, wie das bei der Sauna der Fall ist.

10 Vorteile der Infrarot-Anwendung

  1. sanftes, schonendes Kreislauftraining
  2. reguliert den Blutdruck durch Weitung der Gefäße
  3. regt den Stoffwechsel an
  4. verbessert die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der Haut
  5. stärkt körpereigne Abwehrkräfte
  6. entschlackt durch das Ausschwemmen von Abbaustoffen
  7. reinigt die Haut
  8. lockert die Muskulatur, löst Verspannungen
  9. verbessert die Beweglichkeit durch „Vorwärmen“ der Muskeln, z. B. vor dem Sport
  10. allmähliche, geringe Körpererwärmung ermöglicht stressfreies Schwitzen